GARTENhortensien 62 GARDENStyle EICHENBLÄTTRIGE HORTENSIEN ( H. quercifolia) begeistern mit ihrer besonders filigranen Erscheinung und gelten bei uns noch als Rarität. Diese langsam wachsende, winterharte Art besitzt spitz gelappte Blätter, die an Eichenlaub erinnern. Im Juli und August erscheinen aparte weiße Blütenrispen, die bis 20 Zentimeter lang werden; im Herbst färbt sich das Laub feuerrot. KLETTERHORTENSIEN ( H. petiolaris) erklimmen dank ihrer Haftwurzeln ohne Rankhilfe bis zu 15 Meter hohe Mauern – allerdings ist etwas Geduld gefragt, denn sie wachsen langsam. Sie mögen am liebsten schattig-feuchte Standorte (Nord- und Ostlagen) und tragen im Juni und Juli süß duftende, flache Blüten in Weiß. Ein schöner Blickfang ist die gelbe Herbstfärbung des Laubs. RISPENHORTENSIEN ( H. paniculata) bilden die wohl unkomplizierteste Art. Sie sind absolut frosthart und vertragen volle Sonne. Mit ihrem aufrechten Wuchs eignen sie sich ideal als Randbepflanzung. Die bekannteste Sorte ist die gelb-grünliche 'Limelight', die sich im Verblühen rosa färbt und mit einer langen Blütezeit von Juni bis Oktober überzeugt. SAMTHORTENSIEN ( H. sargentiana) sind mit ihren eher flachen, zweifarbigen Blüten (helllila in der Mitte, hellrosa bis weiß außen), den dunkelgrünen behaarten Blättern und dem schirmartigen Wuchs besonders aparte Blickfänge. Sie mögen am liebsten halbschattige, geschützte Standorte. Auch wenn einzelne Zweige im Winter zurückfrieren, treibt der Strauch im Frühjahr wieder gut durch. ♠ COTTAGEGARTEN In ländlich gestalteten Gärten brillieren Bauernhortensien in zauberhaften Blau- und Rosaschattierungen. GEFÄSSKULTUR Hortensien gedeihen auch in Töpfen gut. Dann wird jedoch drinnen überwintert. Foto: © adobe stock rh2010, blickwinkel2511
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