To-Do-Liste für ein gesundes, sattes Grün 1NACH DEM WINTER liegengelassene Laubreste mit einem Rechen entfernen. Andernfalls wird der Rasen schlecht belüftet und es kann zur Ausbreitung von Krankheiten und Pilzen kommen. 2BEGINNT DER RASEN wieder zu wachsen,kann man mit dem Düngen beginen. Einige Zeit nach dem Düngen den Rasen mähen. Der erste Schnitt sollte nicht zu kurz sein, es dürfen rund vier Zentimeter stehen bleiben. Es gilt: Je tiefer der Schnitt, desto empfindlicher werden die Gräser. 3DER EINSATZ EINES VERTIKUTIERERS ist empfehlenswert, um Moos, Rasenfilz und Unkraut zu beseitigen. Das trägt zur Verbesserung der Luft-, Wasser- und Nährstoffaufnahme des Rasens bei. Scharfe, versetzt angeordnete Messer dringen in den Rasen ein und machen Schluss mit Rasenfilz und abgestorbenen Gräsern. Mitte April ist eine gute Zeit für das Vertikutieren. 4GRAU-BRAUN VERFÄRBTE FLECKEN mit watteartigem Rand deuten auf Schneeschimmel hin. Diese Pilzerkrankung wird häufig durch Temperaturschwankungen und Feuchtigkeit ausgelöst. Der Einsatz eines Fungizids ist in Haus- und Kleingärten nicht erlaubt. Wird es wärmer, stellt der Pilz sein Wachstum ein, spätestens im Sommer ist der Schneeschimmel überstanden. Wer nicht so lange warten will, entfernt vorher die betroffenen Stellen gründlich und sät mit Reparatursamen neu ein. Die Sonne im April ist stark genug, den Rasensamen mit Licht und Wärme zu versorgen. 5 EIN RASENLANGZEITDÜNGER versorgt den Rasen mit den drei wichtigsten Nährstoffen: Stickstoff (lässt das Grad wachsen, trägt zur besseren Grünfärbung bei), Phosphor (fördert das Wurzelwachstum) und Kalium (stärkt die Gräser gegen Trockenheit, Kälte und Krankheiten. und Krankheiten). l 6REINE ZIERRASENFLÄCHENwerden zwei Mal pro Jahr gedüngt. Die erste Düngung mit einem Langzeitdünger erfolgt etwa Mitte April, die zweite Düngung im Juli. Belasteter Rasen wird drei Mal im Jahr (April, Juni, August) mit Langzeitdünger gedüngt. Wenn man trockenem Wetter düngt, sollte man den Rasen danach beregnen, da sonst Brandstellen entstehen können. 7UM LÖWENZAHN zu bekämpfen, rückt man den Blüten noch vor dem Verblühen mit der Schere zu Leibe, um die Samenbildung zu verhindern. So schön Pusteblumen auch sind, wenn sich die „Fallschirmchen“ verbreiten, wird das Problem immer größer. Um den Löwenzahn wirklich loszuwerden, muss man die Pflanze mitsamt der Wurzel vollständig entfernen. Ein spezieller Löwenzahnstecher leistet hier gute Dienste. 8WENN DER WEISSKLEE zwischen Juni und September blüht, lockt der Nektar viele Bienen an – da heißt es: wer barfuß läuft, riskiert einen schmerzhaften Bienenstich. Ein Übermaß an Unkraut im Rasen lässt darauf schließen, dass ihm Nährstoffe fehlen. 9BEI TROCKENHEIT muss der Rasen gewässert werden, die beste Tageszeit ist der Abend. Bei wasserdurchlässigen Sandböden reichen pro Quadratmeter rund 10 bis 15 Liter aus, lehmige bis tonige Böden benötigen 15 bis 20 Liter, um die Wurzelbereiche komplett zu durchfeuchten. 10 DEN RASEN NICHT bei praller Sonne wässern oder mähen, sonst verbrennt er und wird braun. zwei Mal pro Jahr gedüngt. Die erste 9 ILLUSTRATION RASEN: NATURESTOCK/FOTOLIA; SCHILD: STOCKWERK/FOTOLIA Tipp Es bedeutet Stress für den Rasen, wenn die Mähmesser nicht scharf genug sind. WACHSZEIT Wenn die Temperaturen auf +5°C klettert,beginnt der Rasen zu wachsen. Vorsicht frisch gemäht GARDENStyle 29
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